Im Rahmen der politischen Bildungsarbeit wurde an mehrere Gymnasien in meinem Wahlkreis ein Gesprächsangebot gerichtet, das Schülern ab der 9. Klasse die Möglichkeit geben sollte, in direkten Austausch mit einer Bundestagsabgeordneten zu treten. Ziel dieses Formats war es, politisches Interesse zu fördern, Einblicke in die parlamentarische Arbeit zu vermitteln und jungen Menschen die Gelegenheit zu geben, eigene Fragen und Themen einzubringen.
Das Angebot sah vor, den Austausch entweder direkt an den Schulen oder alternativ im Wahlkreisbüro durchzuführen. Die Terminfindung war bewusst flexibel gestaltet, um die organisatorischen Bedürfnisse der Schulen bestmöglich zu berücksichtigen.
Trotz dieser offenen Rahmenbedingungen blieb das Gesprächsangebot ohne Rückmeldung. Von keiner der kontaktierten Schulen im Wahlkreis ging eine Antwort ein – weder eine Zusage noch eine Absage. Dieses Ausbleiben einer Reaktion ist bedauerlich, da ein solcher Dialog erfahrungsgemäß einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung leisten kann und Schülern einen unmittelbaren Zugang zu politischer Praxis ermöglicht hätte.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass das fehlende Echo auf das Angebot besonders bedauerlich ist. Der direkte Austausch mit politisch Verantwortlichen hätte den Schülern wertvolle Einblicke in demokratische Prozesse vermitteln und ihr Verständnis für politische Zusammenhänge vertiefen können. Es ist zu hoffen, dass sich zu einem späteren Zeitpunkt doch noch eine Gelegenheit ergibt, dieses wichtige Bildungsformat gemeinsam umzusetzen.
