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- Geschrieben von: Dr. Christina Baum
- Kategorie: Partei & Person
Erst war ich entsetzt, als ich hörte, dass Herbert Grönemeyer den Männerchor Opperode besuchen möchte. Ein linker Verein hat ihn eingeladen und den Kontakt hergestellt. Der Grund war für mich klar, denn der selbsternannte Kämpfer gegen rechts möchte in Sachsen-Anhalt einen Coup landen gegen die von ihm verhasste AfD, welche in seinen Augen rechtsextreme Rassisten sind, die mit den Nazis gleichzusetzen sind. Er hetzt schon einige Jahre im Rahmen seiner Konzerte gegen die Rechten, welche in seinen Augen natürlich auch nur extrem sein können. Von konservativ hat er scheinbar in seiner Blase noch nie etwas gehört.
Im Februar hat er bei einem Konzert in Dortmund verkündet, dass man die „rechten Ratten“, was in seinen Augen AfD-Wähler sind, bekämpfen und wieder in „ihre Löcher treiben“ muss.
Nun muss man wissen, dass in Opperode bei der Bundestagswahl im letzten Jahr über 50 % die AfD gewählt haben!
Meine Vermutung war, dass er mit einer Charmeoffensive bei den Opperödern punkten wollte, um sie für seine Zwecke zu benutzen.
Ich erlaubte mir daher, mit einem schnell hergestellten Banner auf dem Landgraben mit zwei Mitstreitern zur Begrüßung anzutreten. Mit der Aussage, dass, wer Andersdenkende als Ratten bezeichnet, gedankliche Nähe zum Nationalsozialismus haben muss, wurde er von uns begrüßt. Nun kam aber alles anders, als er es beabsichtigt und ich befürchtet habe!
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- Geschrieben von: Dr. Christina Baum
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Gestern nahm ich gemeinsam mit Matthias Büttner, Daniel Rausch und Oliver Kirchner am Bürgerdialog der Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt in Aschersleben teil.
In einem überfüllten Raum wurden zahlreiche wichtige Themen von den Gästen offen angesprochen und intensiv diskutiert. Aus einigen Statements mit fundierter Kritik an den aktuellen negativen Zuständen, zum Beispiel in der Pflege, war deutlich der Frust aber auch Verzweiflung
der Menschen herauszuhören.
Weiterlesen: Bürgerdialog der Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt in Aschersleben
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- Geschrieben von: Dr. Christina Baum
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Der Film „Who Cares“ hat auf beeindruckende Weise gezeigt, wo die Pflege heute steht – und vor allem, was Pflege wirklich ausmacht.
Mit großer Emotionalität, Ehrlichkeit und Authentizität wurden die täglichen Herausforderungen von Hebammen, Ärzten und Pflegekräften sichtbar gemacht.
Besonders deutlich wurden die aktuellen Probleme im Gesundheitswesen: Personalmangel, länderunterschiedliche und unzureichende Pflegeschlüssel sowie die oft fehlende politische Unterstützung.
Pflegekräfte leisten Tag für Tag Unglaubliches – häufig unter enormem Druck und mit zu wenig Zeit für die Menschen, die ihre Hilfe brauchen. Genau diese Realität wurde im Film ungeschminkt dargestellt.
„Der Mensch kommt schutzlos zur Welt und geht schutzlos von der Welt.“
Weiterlesen: Who Cares“ – ein bewegender Film über die Arbeit von Pflegekräften, Hebammen und Ärzte
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- Geschrieben von: Dr. Christina Baum
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Am gestrigen Nachmittag bin ich einer Einladung nach Güntersberge, einem Stadtteil von Harzgerode, gefolgt.
Dort fand eine Kundgebung der Bürgerinitiative „Harzgerode-windkraftfrei“ gegen den geplanten Bau der Windkraftanlagen rund um Harzgerode statt.
Die Veranstaltung war sehr gut besucht und zeigte deutlich, wie groß das Interesse und die Sorgen vieler Bürger vor Ort sind.
Ich wurde gebeten, einige Worte an die Anwesenden zu richten und ging dabei vor allem auf die gesundheitlichen, aber auch auf die finanziellen sowie landschaftlichen Folgen ein, die sich durch die geplanten Windkraftanlagen für viele Menschen und die gesamte Region ergeben würden.
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- Geschrieben von: Dr. Christina Baum
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Beim gestrigen Bürgerdialog wurden wir bereits vor der Tür lautstark von den „Omas gegen Rechts“ sowie einer Antifa-Gruppe von insgesamt etwa 40 Personen empfangen.
Mit provokanten Liedern und Parolen – darunter Passagen wie „Mädchen tragen kurze Röcke, das ist schön für alte Säcke“ oder andere Texte, in denen das Wort „radikal“ häufiger vorkam als sachliche Argumente – versuchten sie, die Veranstaltung zu stören.
Doch davon ließ sich beim Bürgerdialog in Halberstadt niemand beeindrucken.
