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Auch wenn der Bürgerdialog diesmal etwas weniger besucht war, vielleicht auch aufgrund der Demonstranten unmittelbar vor dem Hauseingang, gab es interessante Gespräche und einige besondere Momente.

Für Aufmerksamkeit sorgte zunächst eine Gruppe Jugendlicher, die als „Influencer“ Interviews führen wollten. Da viele Gäste nicht gefilmt werden wollten, mussten wir von unserem Hausrecht Gebrauch machen und die Aufnahmen untersagen. Wir luden die Jugendlichen allerdings ein, ohne Kamera und Mikro als Besucher teilzunehmen. Das wollten sie allerdings nicht. Die penetrante Verweigerung, das Filmen einzustellen, zeigte uns ganz deutlich, dass dieses „Filmteam“ eigentlich nur stören wollte.

Besonders intensiv wurde über Krieg und Frieden diskutiert, wobei viele Besucher insbesondere die Meinung der 3 männlichen Jugendlichen interessierte, die sich aus den Reihen der Demonstranten tatsächlich zu uns gesellt hatten.

Dabei zeigte sich, dass diese Jungs zwar die NATO-Unterstützung der Ukraine befürworteten, aber nicht bereit sind, selbst in den Krieg zu ziehen. Nach dem Motto - im Ernstfall mögen die anderen für meine Ideologie den Todeskampf führen.

Ich machte ihnen deutlich, dass sie in jedem Fall um ihr Leben fürchten müssen, auch wenn sie nicht unmittelbar an der Front stehen sollten, denn Deutschland wird das Zentrum eines russischen Verteidigungsschlages werden, wenn wir nicht schnellstmöglich diese Kriegshetze gegen Russland und die militärische Unterstützung der Ukraine einstellen. Sie mögen sich bitte anschauen, wie ihre Heimat nach dem 2. Weltkrieg aussah. Beim Einsatz der heutigen modernen Waffen wird von unserem schönen Land nichts übrig bleiben.

Gerade deshalb setzen wir uns als Partei konsequent für Friedensgespräche ein und lehnen Krieg als Mittel der Politik ab.

Gefreut hat uns außerdem die Teilnahme unserer beiden Direktkandidaten aus dem Landkreis Harz, Dennis Möhring und Armin Friese, die sich ebenfalls aktiv in die Gespräche eingebracht haben.

Vermutlich gerade wegen der überschaubaren Besucherzahl kam es zu einem richtig guten und intensiven Austausch, der weit über den eigentlichen Bürgerdialog hinausging und jeden zu Wort kommen ließ.

Genau solche offenen Gespräche und unterschiedlichen Sichtweisen machen diese Abende wertvoll.

Vielen Dank an alle Teilnehmer für die engagierten Beiträge und die konstruktiven Diskussionen.

Mein besonderer Dank gilt den 3 Jugendlichen aus den Reihen der Demonstranten, die sich tapfer in die Diskussion einbrachten. Für mich persönlich war es sehr erhellend mitzubekommen, wie einseitig die jungen Leute heutzutage durch die Schule „informiert“ werden.

Der AfD steht gerade auch in Bezug auf die Bildung viel Arbeit bevor. Doch wir stehen bereit und werden es angehen. Das ist ein Versprechen.

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