Migration- & Flüchtlingspolitik

Zu Beginn der Sommerferien verteilt Abgeordnetenwatch den Abgeordneten Zensuren darüber, wie brav, die von Bürgern gestellten, Fragen beantwortet werden. Dabei bezeichnen sie sich selbst als überparteilich und unabhängig. Nicht genehme Antworten werden allerdings nicht veröffentlicht sondern nur jene, die im Sinne von Abgeordnetenwatch als systemkonform gelten. 

Von Neutralität keine Spur!

Der Fragesteller erhält zwar die Antwort, alle anderen Besucher der Internetplattform aber nicht. In der Antwort auf meine letzte Anfrage war es die Aussage:

"Die Verbrechen, die aber unserer Gesellschaft, unserem Sozial- und Wirtschaftssystem angetan werden, durch Einwanderer", die hier zensiert wurde. Also Tatsachen -  auch wenn das natürlich nicht auf jeden zutrifft - die jeder Mensch inzwischen weiß und worüber auch die öffentlich-rechtlichen und andere Medien immer wieder berichten. Somit bleibt auch diese Frage nun trotz meiner Antwort als „unbeantwortet“ stehen. 

Normalerweise müssten die Betreiber dann einen Passus veröffentlichen, wie „Antwort gegeben, aber nicht veröffentlicht“. Nein, es wird so dargestellt, als wäre der Abgeordnete zu faul, die Frage des Bürgers zu beantworten. 

Ich hatte schon als Landtagsabgeordnete Abgeordnetenwatch aufgefordert, mich wegen wiederholter Zensur aus ihrem Portal zu nehmen, was mir verweigert wurde. 

Ich habe also keinerlei Einfluss auf die willkürlichen Manipulationen dieses Portals.

Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit!                                                                                                                              


Sehr geehrte Frau Baum,

vielen Dank für Ihre Antwort an W. M. über abgeordnetenwatch.de.

Wir müssen Ihnen allerdings mitteilen, dass wir Ihre Antwort in der uns vorliegenden Version nicht veröffentlichen, weil sie gegen den Moderations-Codex verstößt. Sie fällt in die Kategorie:

- Beiträge, die rassistische Äußerungen enthalten 

Konkret geht es um folgende Aussage:

"Die Verbrechen, die aber unserer Gesellschaft, unserem Sozial- und Wirtschaftssystem angetan werden, durch Einwanderer"

Wir werden W.M. Ihre Antwort aber zur Kenntnisnahme weiterleiten. 

Wenn Sie Fragen zur Moderationsentscheidung haben oder die u.g. Antwort zulassen möchten, dann bitten wir um eine kurze Rückmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. <mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>  . Bitte verändern Sie dabei NICHT den Betreff und Ursprungstext der eMail, damit eine zeitnahe Bearbeitung Ihrer Anfrage stattfinden kann.

Den Moderations-Codex finden Sie unter: https://www.abgeordnetenwatch.de/ueber-uns/mehr/moderations-codex

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Moderations-Team von abgeordnetenwatch.de

--

Unsere Kontaktdaten:

www.abgeordnetenwatch.de/impressum <http://www.abgeordnetenwatch.de/impressum

 

 Meine nicht frei geschaltete Antwort

Sehr geehrter Herr M.,

dankend für Ihre Frage, beantworte ich diese wie folgt:

Als extrem oder extremistisch versteht man landläufig gewaltanwendend. Allein deshalb erübrigt sich Ihre Frage und wäre mit dieser Definition auch schon beantwortet. Doch gerne gehe ich etwas näher darauf ein.

Die Einordnung dessen, was „rechts“ oder „links“ ist, hängt nicht zuletzt von der eigenen Position des Betrachters ab. Heute wird jeder Mensch, der die verordnete Politik nicht widerspruchslos hinnimmt, in die „rechte“ Ecke gestellt. Für Viele ist dieser Umstand mit massiver Angst besetzt, so dass Stolz auf Deutschland als Heimatland nicht mehr geäußert wird. In vielen Ländern ist die Aussage „Ich bin stolz ein ... zu sein“, das Normalste der Welt. In Deutschland dagegen, wird gelebter Schutz und Einsatz für die Heimat gleichgesetzt mit dem Nationalsozialismus und seinen Verbrechen. Die Verbrechen, die aber unserer Gesellschaft, unserem Sozial- und Wirtschaftssystem angetan werden, durch Einwanderer, die viele Dinge für selbstverständlich halten und keine Gegenleistung erbringen wollen- diese offen anzusprechen, fällt in Deutschland unter den Begriff des Rechtsextremismus.

Somit können Sie sich Ihre eigene Meinung dazu bilden, ob ich rechtsextrem bin oder nicht. Ich sehe mich als Kämpferin dafür, dass sich „Deutschland eben nicht selbst abschafft“.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Christina Baum, MdB

 

 

 

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