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Ganz herzlich bedanke ich mich für die Einladung der Familie Steinhoff zu ihrem berühmten Brockenstammtisch. Es war für mich das erste, aber bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich an der Wanderung vom Feuerwehrhaus in Schierke hinauf zum Brockenhotel teilnahm.

Denn auch wenn sich die Familie Steinhoff vom Gipfel dieses besonderen Berges zurückzieht, so bleiben sie den Brockenbesuchern in ihrem Gründungslokal, dem Brockenbahnhof, erhalten. Außerdem versprachen sie, dass es auch im nächsten Jahr wieder einen Stammtisch zum Ende des Jahres geben wird.

Nach einem kurzen Willkommen bei Punsch und Glühwein im Feuerwehrhaus wanderten wir um 10 Uhr von Schierke aus hinauf zum Gipfel. Nach einem kurzen Zwischenstopp mit Bratwurst und Getränken ging es bei gutem Wetter und bester Laune weiter bergauf.

Ich konnte erfreut feststellen, dass der Harz bald wieder frisch und grün aussehen wird. Die vielen von Weitem noch nicht sichtbaren kleinen Bäume werden in etwa zehn Jahren die abgestorbenen Stämme überragen. Manchmal muss das Alte sterben, damit das Neue wachsen kann.

Kurz vor dem Gipfel wurde aus dem zunehmend windigen Aufstieg ein richtiger Sturm. Die letzten Meter von der Bahnstation zum Hotel musste ich mich regelrecht gegen den Wind stemmen, um nicht weggeweht zu werden. Was für ein Erlebnis! Einen solchen extremen Wetterumschwung hätte ich mir unten in Schierke niemals vorstellen können.

Im Goethesaal waren die Tische festlich geschmückt, und fleißige Helfer sorgten für unser leibliches Wohl.

Selbstverständlich gehörten auch einige kurz gehaltene Reden dazu, unter anderem von Herrn Sven Schulze und dem Landrat Herrn Balcerowski. Sie hoben ausdrücklich hervor, dass es ihrem Einsatz zu verdanken sei, dass nun Fördergelder in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro zur Verfügung stehen (ich hoffe, ich habe mir die Zahl richtig gemerkt). Natürlich gab es auch ganz böse Parteien, die dagegen waren – gegen was auch immer.

Ich hätte so gern angemerkt, dass diese Gelder, die nun in diese Region investiert werden, einzig und allein von den vielen fleißigen Menschen aus dem Harz, aus Sachsen-Anhalt und aus dem ganzen Land erwirtschaftet wurden und nun als Steuergelder zurückfließen. Es ist nicht das Geld der Politiker. Sie sind lediglich diejenigen, die es verteilen – tun aber oft so, als wäre es ihr eigenes.

Zurück ging es dann mit der einzigartigen Harzer Schmalspurbahn, die einen für diesen kurzen Moment der Fahrt in ein vergangenes Jahrhundert versetzt. Als technisches Denkmal muss sie unbedingt erhalten werden. Wir müssen alles dafür tun, damit auch unsere Kinder und Enkel diese Dampflokomotiven noch mit strahlenden Augen bewundern können.

Ich habe sehr interessante Gespräche geführt und außerdem erfahren, dass mein Interview mit dem Fernsehsender RFH (Regionalfernsehen Harz) angeschaut und durchaus wohlwollend wahrgenommen wurde.

Abschließend gilt mein herzlicher Dank noch einmal der Familie Steinhoff für die Einladung zu diesem sehr schönen Tag. Ich hoffe sehr, dass sie mit ihrem Stammlokal am Harzer Bahnhof auch künftig erfolgreich sein werden.

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